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Bankgeflüster 1 - Treffen kann es jeden // EVP 14,49€

Produktbeschreibung Ein Straßenzeitungsverkäufer denkt, während des langweiligen Asphalt-Magazin-Verkaufs, an seine zum Teil dramatischen Erlebnisse. - Ein obdachloser Durchreisender der ehemaligen DDR musste unfreiwillig von einem deutschen Sozialamt zum anderen trampen, um sich einen Tagessatz (etwa 18 D-Mark) abzuholen. Er suchte nach einer neuen Heimat, hatte Angst und dachte ständig daran sich das Leben zu nehmen. Familie war einmal, und echte Freunde fanden sich kaum in der neuen, für ihn unbekannten, wiedervereinten deutschen kapitalistischen Welt.

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Produktbeschreibung Dieses Kapitel beginnt mit dem nahenden Ende des Zweiten Weltkrieges und der fast Komplettbombardierung von Halberstadt (08.04.1945). Ein Teil von Opa Hugos Familie überlebte den mörderischen Bombenhagel der Amerikaner. Opa Hugo Büttner leitete ein erfolgreiches deutsches Kaffeeröstunternehmen mit drei Büttnerfilialen (in Halberstadt [Hauptsitz], Halle und Berlin). Ungewöhnlich lange für die DDR, konnte in Halberstadt das letzte private Kaffeeröstgrossunternehmen noch bis 1972 geführt werden. Nach dem Tod von Hugo Büttner jun. wurde der Betrieb zwangsenteignet und als staatliches Unternehmen (VEB Meimart) der DDR weitergeführt. Nach einer angeblichen Sabotage durch einen Büttnererben wurde der Kaffeeröstbetrieb komplett eingestellt. In den Büttnerruinen mitten im Zentrum von Halberstadt befand sich auch eine Wohnung, in der ich mit meinen drei Geschwistern aufwuchs. Mit 15 Jahren begann ich eine Lehre als Ausbaumaurer, lernte auf der Arbeit das Skatspielen um Geld, das Klauen von DDR-Volkseigentum und das mannhafte Saufen von alkoholischen Getränken auf den Baustellen kennen, anstatt das Maurerhandwerk gelehrt zu bekommen. Im Alter von 20 Jahren kam ich für viereinhalb Monate wegen Republikflucht ins Gefängnis. Mit 24 Jahren heiratete ich und änderte meinen Nachnamen von 'Rudzinski' in 'Velten'. Voller Freude erwartete ich 1989 Familienzuwachs. Die Tochter Stefanie wurde geboren. Die Wende (1989) kam, jeder zweite Ostdeutsche (DDR) wurde arbeitslos.

Penner unterwegs

Nach einem heftigen Ehekrach (1992) rannte Tom Velten weg. Obdachlos trampte er in den alten deutschen Bundesländern ziellos umher. Velten war in Augsburg und lief immer wieder davon. Tom kam im wiedervereinten Deutschland nicht zurecht. Die Marktwirtschaft war in der kapitalistischen Welt für ihm Neuland.

Er ließ sich nachkonfirmieren und Tom meldete sich zu diesem Akt bei einem evangelischen Pfarrer in Passau an. Dass er in der Innenstadt von Passau bettelte, blieb der evangelischen Gemeinde nicht verborgen. Jungkonfirmanden sammelten Spenden, wovon Velten über ein Maklerbüro Kaution und die erste Monatsmiete für ein Kellerloch zahlen konnte. – Er lernte den obdachlosen Helmut (auch ein Schicksal aus der ehemaligen DDR) kennen und ließ ihn mit bei Tom in seinen Kellerloch auf dem Fußboden in seiner Penntüte auf dem Fußboden schlafen. Außerdem war Tom sehr einsam und freute sich über den Kontakt zu Helmut.

Tom lernte die Vorarbeiterin (Küchenhilfe des Klinikums Passau) Rosi kennen, und verliebte sich in sie. Besonders intelligent war Rosi nicht, aber sie hatte Haus, Auto und Geld. Helmut suchte sich seinen Vorteil und spannte dem Tom die Rosi aus. Abermals suchte Tom das Weite. Mit Herzensschmerz rannte er abermals hoffnungslos, mit Suizidgedanken im Kopf, in die Obdachlosigkeit hinein. Zwei aufeinander folgende Träume in einer Obdachlosenübernachtung hielten Tom von diesen Selbstmordgedanken ab. Die Träume machten ihn sowohl glücklich als auch nachdenklich.

Velten kam nach Celle, bekam die Chance, das „Asphalt-Magazin“ zu verkaufen und begann zu lesen und zu schreiben.

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